Menu

Jugend - Fotowettbewerb EPIM / IHPE

2016 stellt die NIKE die Teilnahme am Internationalen Jugendfotowettbewerb EPIM/IHPE bis auf Weiteres ein.

Auf internationaler Ebene läuft derzeit eine Neukonzeption des Projektes. 2016 hat diese Neuausgabe noch einen Pilotcharakter und wird vorerst nur in Katalonien durchgeführt. Bei einer internationalen Neuauflage von EPIM/IHPE behalten wir uns vor, auch wieder in den Wettbewerb einzusteigen.
Wir bedanken uns herzlich bei Photo Vision AG Bern für die finanzielle Förderung und bei den Bieler Fototagen respektive dem Neuen Museum Biel sowie der Kulturdetektive GmbH für ihre ideelle Unterstützung in den letzten Jahren.

Das Thema der Vermittlung von Baukultur an Kinder und Jugendliche wird die NIKE dennoch weiter beschäftigen. Es ist ein Vermittlungsprojekt in Kooperation mit anderen Partnern geplant, das voraussichtlich 2018 anlaufen wird.


Im vergangenen Jahr konnten Jugendliche bis 21 Jahre Fotos vom Schweizer Kulturgut schiessen und bis zum 7. Januar 2015 einreichen. Der Fotowettbewerb orientierte sich thematisch an den Europäischen Tagen des Denkmals 2014, die unter dem Motto «Zu Tisch» standen.

Mit gleich zwei Bildern belegt Clara Guardiola Fortuny den ersten Platz. «Swiss Diversity» zeigt einen roten und an der vorderen, oberen Hälfte geschälten Apfel. Rund 2‘500 Apfel-, Birnen- und Steinobstsorten sind in der ganzen Eidgenossenschaft registriert, wovon mehr als zwei Drittel schweizerische Sorten sind. Die regionale Bedeutung einiger Obstsorten und ihre Weiterverarbeitungsformen sind noch heute von Bedeutung. Jedoch ist ein grosser Teil der Sorten gefährdet. So steht dieser Apfel als Objekt, vor einfachem, grauem Hintergrund auf diesem Bild stellvertretend auch für anderes Schweizer Kulturgut, für dessen Erhaltung eine Sensibilisierung wichtig ist. Zeitgleich findet sich in dem Motiv der Apfelschuss Wilhelm Tells wieder, einem der Nationalhelden der Schweiz. Und die Farben der Schweizerflagge sind durch die Schälung des Apfels ebenfalls zu erahnen.
Im Kontrast dazu, lässt auf dem Bild «Tisch» ein schmaler Lichtstrahl eine Tafel erkennen. Der Rest liegt im Dunkel – oder in den verschiedenen historischen Epochen verborgen? Diese Tafel könnte Mittelpunkt eines höfischen Zeremoniells oder eines bäuerlichen Festes gewesen sein. Die spiegelnden Gläser erzählen ebenfalls Geschichten, von der Glasherstellung in Schweiz oder auch von verschiedenen Getränken wie dem Wein aus dem Gebiet Lavaux oder eben von Schweizer Apfelsaft.
Die inhaltliche Beschäftigung mit dem Schweizer Kulturgut rund um das Thema «Zu Tisch» und die fotografische Umsetzung haben die Jury überzeugt.

Auf dem zweiten Platz ist Regula Hubers Bild «Appenzeller Bärli-Biber». Seit dem 19. Jahrhundert bestand bereits am selben Standort der heutigen Produktion der geprägten Gebäckstücke in Weissbad (AI) eine Bäckerei. In den 1960er Jahren wurde die Herstellung dann patentiert und das Gebäck in die ganze Schweiz geliefert. Es steht hier synonym für weitere typische Schweizer Süsswaren, die teilweise auch auf dem Foto gezeigt werden: «umringt von meinen Plüschtierli, welche plötzlich in der Nacht einen Heisshunger auf diese bekamen», beschreibt die junge Fotografin selbst das Arrangement ihres Bildes. Diese Inszenierung rund um Schweizer Leckereien gefiel der Jury.

  • Aktuell
  • hereinspaziert.ch Denkmaltage
  • Bulletin
  • Medien
  • Politische Arbeit
  • Weiterbildung
  • Gartenjahr 2016
  • Agenda
  • Büchershop
  • Organisationen
  • Grundlagen
  • Jugend-Fotowettbewerb
  • Über uns
  • Kontakt
  • Deutsch
  • Français
  • Einloggen